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Menschen mit einer Parkinson-Erkrankung leiden unter Störungen wie Verlangsamung der Bewegung, steifen Muskeln, Gleichgewichtsstörungen und Zittern. Im MEDICLIN Klinikum Soltau bieten wir spezielle Therapien zur Behandlung der Erkrankung und der damit verbundenen Beschwerden.
Die Parkinsonkrankheit, auch als Schüttellähmung bekannt, ist eine neurologische Bewegungsstörung. Die Bewegungsstörung entsteht, weil im Gehirn die Zellen absterben, die den Botenstoff (Neurotransmitter) Dopamin produzieren. Dopamin steuert zahlreiche Hirn- und Körperfunktionen. Die Parkinsonkrankheit tritt in der Regel auf, wenn etwa die Hälfte der Dopamin-produzierenden Zellen abgestorben sind.
Warum es zu den Zellschädigungen im Gehirn kommt, ist in vielen Fällen unklar. Erbliche Faktoren spielen nach neueren Untersuchungen eher eine untergeordnete Rolle. Die Parkinsonerkrankung ist bislang nicht heilbar. Mit einer geeigneten Behandlung lassen sich aber die Symptome oft über Jahre hinweg gut kontrollieren.
Neben diesen Beschwerden gibt es weitere Signale für die Parkinson-Erkrankung, die jedoch nicht immer sichtbar sind:
Im MEDICLIN Klinikum Soltau behandeln wir Parkinson-Patienten sowohl in der Akutneurologie als auch in unserer neurologischen Rehabilitationsklinik.
Das medizinische, therapeutische und pflegerische Team unserer neurologischen Akutklinik ist u. a. auf Parkinsonkomplexbehandlung spezialisiert. Im Zentrum stehen vor allem Diagnostik und Therapieanpassung. Unsere Expertise in der Behandlung von Parkinson erstreckt sich z. B. über:
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In unserer Klinik behandelt Sie ein erfahrenes Spezialistenteam. Sie profitieren von einer individuell abgestimmten, intensiven Behandlung. Wir verzahnen alle Therapien – von Medikamenten über Stimulator- und Pumpeneinstellungen bis hin zu gezieltem Training – eng miteinander und verbessern so gemeinsam Ihren Alltag.
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© Robert Kneschke - stock.adobe.com Einige Symptome wie Geruchsstörungen, Stimmungsschwankungen oder gestörter Schlaf treten bei Parkinson-Patienten oft vor den sichtbaren Bewegungsstörungen auf. Bei der Diagnose achten die Ärzte also auch auf solche Krankheitszeichen.
Neben der Untersuchung und Abklärung der typischen sichtbaren Bewegungsstörungen wie Muskelzittern können spezielle Untersuchungen zur Diagnose beitragen, z. B.:
| Neurologische Bildgebung |
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|---|---|
| Neurologische Funktionsdiagnostik/Neurophysiologie |
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| Neurovaskuläre Diagnostik | Extra- und transkranielle Farbduplex- und Dopplersonografie |
| Neurologische Labordiagnostik |
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|---|---|
| Spezielle Diagnostik bei neurologischen Syndromen |
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| Internistische Funktionsdiagnostik |
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Eine Parkinson-Erkrankung ist grundsätzlich nicht heilbar. Es gibt jedoch verschiedene Therapieansätze, die den Krankheitsverlauf mehr oder weniger deutlich beeinflussen können. Bei der Behandlung unterscheiden Ärzte motorische Anzeichen, die die Bewegung betreffen, und nichtmotorische Anzeichen.
Beschwerden wie Steifheit und Zittern infolge der Krankheit verschlechtern oft das Bewegungsverhalten und die Körperhaltung. Häufig ist bei der Parkinson-Krankheit ein stark vorgeneigter Oberkörper: Um weiterhin nach vorne schauen zu können, muss der Betroffene dann den Kopf in den Nacken nehmen und das Kinn nach vorne schieben.
Diese Körperhaltung verspannt und verkürzt die Muskulatur. Das hat nicht nur Auswirkungen auf das Gehen, sondern kann auch die Sprach- und Schluckfunktionen verschlechtern.
Unser Therapeutenteam in der Physiotherapie